Archiv der Kategorie: Hochschulpolitik allgemein

Gegen das neue Hochschulgesetz

Ihr habt es sicher schon alle mitbekommen: Die Landesregierung (CDU/FDP) versucht mit ihrem neuen Hochschulgesetz „Studierende in ihrem Recht der Mitbestimmung einzuschränken und mittels Studienverlaufsplänen in ihrer Freiheit weiter einzuschränken.“ (Landes-Asten-Treffen NRW)

Das sind zwei von einer Reihe an Punkten, die wir mehr als kritisch sehen.
Der AK-Hochschulgesetz hat sich ausführlich mit dem neuen Gesetz beschäftigt und ein Positionspapier erstellt.

Der endgültige Entwurf des Gesetzes ist bereits in den Landtag eingebracht. Morgen (03.04) findet die Anhörung im Novellierungsprozess des neuen Hochschulgesetzes statt.

Deshalb heißt es: Laut sein und der Landesregierung zeigen, dass ihre Pläne Schwachsinn sind.

Kundgebung in Düsseldorf:
03.04.2019 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr auf der Wiese vor dem Landtag NRW in Düsseldorf
Demo in Münster:
10.05.2019 (Mehr Infos folgen)

 

https://www.facebook.com/events/2641226792770380/?ti=icl

Wahlaufruf!

Ab dem 23.11.15  habt ihr die Wahl: Welche Listen und Personen sollen das Studierendenparlament bilden? Aus welcher Koalition soll sich der AStA zusammensetzen? Welche politischen Forderungen sind für euch die wichtigsten und wer soll eurer Meinung nach die Fachschaft bilden?
Falls ihr nichtdeutsche Studierende seid: Auch ihr könnt entscheiden, wer euch in der Ausländischen Studierendenvertretung vertreten soll.
Nutzt diese Chance und geht wählen!

Wie geht das?

Ganz einfach: Über das gesamte Unigelände verteilt sowie an wichtigen Punkten (ULB, Mensen, Uni-Gebäude) findet ihr insgesamt 27 Standorte der Wahlurnen.
Dort bekommt ihr nach Vorlage eures Studierendenausweises eure persönlichen Wahlunterlagen, die ihr vor Ort – natürlich geheim! – ausfüllen und einwerfen könnt.
Bei Fragen stehen euch die Wahlhelfer*innen an der jeweiligen Urne mit ihrem Rat zur Seite.

Was kann ich wählen?
Die Wahl besteht aus drei einzelnen Wahlen sowie der Urabstimmung:

  1. Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa)
    Für das StuPa treten Listen an, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Ihr gebt eurer favorisierten Liste eure Stimme, indem ihr eine*n Kandidat*in der Liste wählt. Die stärkste Liste wählt dann einen Koalitionspartner und diese bilden den AStA. Das StuPa setzt sich mit unterschiedlichsten Themen – AStA-Haushalt, Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen an der Uni, Finanzanträgen an den AStA u.v.m. – auseinander.
  2. Wahlen zur Fachschaftsvertretung (FSV)
    Hier wählt ihr ebenfalls eine Person eures Vertrauens. Im Gegensatz zum StuPa repräsentiert die Fachschaft nur alle Studis eines Fachs. Die FSV ist das Gremium, das die offizielle Fachschaft stellt. Diese kümmert sich um die O-Woche und eure Probleme im Studium oder organisieren Veranstaltungen aller Art.
  3. Wahlen zur Ausländischen Studierendenvertretung (ASV)
    Falls ihr nicht deutsche Staatsbürger seid, ist die ASV die Anlaufstelle für eure speziellen Probleme und das Gremium, das sich mit den Fragen rund um euer Studium befasst. Auch hier wählt ihr die Person, die euch vertreten soll.

Wahlaufruf WS 15 16

Infokneipe: Gegen die Nazidemo in Münster

Die Fachschaften Soziologie und Politikwissenschaft möchten euch am Freitag zu einer Infoveranstaltung in die Baracke einladen, mit weiteren Informationen füttern und auf geplante Aktionen rund um und für den 3. März aufmerksam machen. Ein netter Ausklang mit Diskussionen und Bier ist eingeplant.

Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.

Seit Kurzem versucht sich in Münster eine kleine Gruppe von „Nationalen Sozialisten“ zu etablieren, bislang ohne nennenswerten Erfolg. Auch für den geplanten Aufmarsch im März werden sie wieder auf Unterstützung von außerhalb angewiesen sein. Bei dieser Gelegenheit gilt es an den antifaschistischen Erfolg von 2006 anzuknüpfen und den Nazis zu zeigen, dass es auch zukünftig eine verdammt schlechte Idee ist, zu versuchen, Nazi-Propaganda in Münster zu verbreiten, denn Faschismus ist keine Meinung sondern, ein Verbrechen!